12.02.2011

Es ist vollbracht/Ca y est!

Endlich! wir haben unser Haus gekauft... auf Rädern. Seit heute sind wir also glückliche Besitzer eines Wohnwagens. Enfin! Nous avons acheté notre maison... sur roues. Dès lors, nous sommes des heureux propriétaires d'un VR.
Jayco Eagle 5th Wheel 365 BHS

Rechte Seite mit eingefahrenen Slides / Coté droite avec les slides retractés

Linke Seite mit einem ausgefahrenen Slide. Es hat drei auf dieser Seite /
Coté gauche avec un slide sorti. Il y en a tris de ce côté 
Nachdem wir ihn vor 3 Wochen zum ersten Mal gesehen hatten, haben wir ausgiebige Nachforschungen unternommen, Informationen gesammelt und unsere Eindrücke einsinken lassen. Als dann Benoit bei einem Anruf eine weitere Preisminderung herausschlagen konnte, sind wir letzten Samstag noch einmal nach Sun City hochgefahren, um einen zweiten, genaueren Blick auf den Wohwagen zu werfen und haben ihn bei dieser Gelegenheit auch komplett vermessen. Wir haben uns entschlossen ihn zu kaufen, eine Anzahlung geleistet und einen Termin für die Inspektion gemacht.
 Après l'avoir vu une première fois il y a 3 semaines, nous avons fait des recherches, ramassé de l'information et laissé se poser nos impressions. Lorsque Benoit a recu un rabais supplémentaire lors d'un appel téléphonique, on a décidé d'y aller encore, samedi dernier pour y jeter un deuxième coup d'oeil et de prendre des mésures détaillés. On a décidé de l'acheter, on a fait un dépôt et pris un rendez-vous pour l'état de lieux.
Der Termin war heute morgen. Le rendez-vous était ce matin.
Der Empfang beim Händler / La réception chez le concessionaire

Zuerst haben wir eine Einführung bekommen, wie die ganzen Systeme funktionieren. Und deren sind es viele! Die Nivellierungsfüße, Slide-outs (ausfahrbare Wände), die Frischwasser und Abwassersysteme, die Markise, Heizung und Klimaanlage, Ofen und Herd und die Unterhaltungselektronik, Umschalten auf verschiedene Energiequellen. Hört sich einfach an, aber in einem Wohnwagen funktioniert alles ein bisschen anders. So ist uns gleich ein kleines Missgeschick passiert. Sobald uns der Mensch vom Kundendienst alleine gelassen hatte, machten wir die Wasserpumpe an, um sicherzugehen, dass sie funktioniert. Eine ganze Weile passierte gar nichts, nur das Summen der Pumpe, bis ich plötzlich ein verdächtiges Plätschern hörte. Ich öffnete die Badezimmertür und sah, dass das Waschbecken am Überlaufen war. Jemand muss den Wasserhahn aufgedreht und den Stöpsel rein getan haben. Wir machten alles aus, besorgten uns Lappen und konnten somit einen größeren Wasserschaden verhindern.
 D'abord, on a reçu une introduction au fonctionnement des systèmes. Et  il y en a plusieurs: vérins de mise à niveau, slide-outs (murs movibles) systèmes d'eau fraîche et d'égouts, l'auvent, chauffage et clim, four et poele, changemententre les différentes sources d'énergie. Ca sonne simple, mais dans un VR tout fonctionne un peu différemment. Du coup, il nous est arrivé une petite mésaventure. Dès que le monsieur du services à la clientèle nous a laissés seuls, on a allumé la pompe d'eau pour vérifier son fonctionnement. Pour un moment, rien ne se passe, sauf le ronronnement de la pompe, jusqu'à ce que j'entends une éclaboussure inquiétante. J'ouvre la porte de la salle des bains et je vois que l'évier est en train de déborder. quelqu,un a du ouvrir le robinet et mettre le bouchon. On ferme tout, organise des serviettes et ramasse le tout pour éviter des dégâts d'eau majeurs! 
Dann kam der Papierkram und schließlich haben wir den Wohnwagen noch komplett unter die Lupe genommen. Nun steht er dort und wartet, bis wir ihn Ende März in Besitz nehmen. Bis dahin haben wir allerdings alle Hände voll zu tun. Erstmal ganz viele Listen machen! Campingplätze bis zum Sommer reservieren, Sortieren und Packen, Wohnung kündigen, Flohmarkt organisieren, Anhängerkupplung auf Redneck-Cadillac installieren, Zubehör einkaufen und und und. Manches haben wir letzte Woche schon erledigt, wie Anhängerkupplung und Umzugscontainer bestellen, Wohnwagenversicherung abschließen, teilweises Sortieren und Packen, wiegen, was in den Wohnwagen kommt, denn wir dürfen ein bestimmtes Gewicht nicht überschreiten (seht ihr das Elend: Man nimmt ein Kilo zu und schon fliegt eine Pfanne raus), Mitgliedschaft beim Good Sam's Club abschließen... Ihr habt also bestimmt Verständnis, wenn in dem Trubel dieses Webtagebuch etwas zu kurz kommt

Ensuite, c'était la paperasse, et puis on a examiné le VR à la loupe. Maintenant il est là-bas et nous attend jusqu'à la prise de possession à la fin mars. Jusque là, on a plein les bras avec des choses à faire: D'abord, plein des listes. Réserver des campings jusqu'en été, trier nos affaires et faire des boîtes, annuler le bail, organiser une vente de garage, installer l'attelage sur le Redneck Cadillac, acheter de accessoires etc. etc. Il y a des choses qu'on a fait cette semaine, comme commander l'attelage et un container pour l'entreposage de nos bien, acheter une asurance pour le VR, trier nos affaires, peser ce qui va dans le VR parce que nous ne pouvons pas dépasser un certain poids (vous voyez l'horreur: Tu prends un kilo, il y a une poele qui prend le bord...), devenir membre du Good Sam's Club ... vous comprendrez certainement si ce blog sera un peu neglige prochainement.
Wohn-und Esszimmer / Salle à manger et salon

 
Halbes Kinderzimmer /La moitié de la chambre des enfants

Jedenfalls fehlt es uns nicht an Aufregung. Gefühlsmäßig ist es seine Berg-und Talbahn, denn zur Freude gesellen sich die Zweifel: will ich wirklich meine Waschmaschine gegen einen Waschsalon eintauschen, meine Küche gegen eine kleine Küchenzeile, meine Aussicht auf den See gegen die Außenwände anderer Wohnwagen? Wird unser Familienleben der Nähe standhalten, etc...? Aber letztendlich überwiegt die Freude. Und die Abenteuerlust. Und davon profitiert ihr dann wieder. Also, bleibt dran!
En tout cas, on n'est pas à court d'exitation. C'est une montagne russe émotionnelle parce qu'à la joie se joint le doute: Est-ce que je veux vraiment échanger ma laveuse pour une buanderie, ma cuisine pour un bout de comptoir avec électroménagers, ma vue sur le lac contre des murs extérieurs d'autres VR? Est-ce que notre famille sera assez forte pour faire face à la nouvelle promiscuité. etc? Mais en fin de compte, c'est la joie qui prévaut. Et le goût de l'aventure. Et c'est dont vous allez profiter en retour. Alors, suivez nous!

02.02.2011

Unser Traum / Notre reve

I have a dream, so lautet der Titel der berühmtesten Rede Martin Luther King Jr.s, dessen Geburtstag wir vor einer Woche vor kurzem gefeiert haben. MLK träumte von einer gerechteren Gesellschaft, in der Schwarz und Weiß in Frieden und Gleichheit zusammen leben. Vieles davon hat sich verwirklicht (zumindest auf dem Papier – und das ist nicht wenig) und mit der Wahl Obamas zum Präsidenten in einem größeren Maße als zuvor, weil sie den Kindern jeglicher Minderheit Hoffnung und Mut macht, dass auch ihnen alle Türen offen stehen können. Aber sie ist nach wie vor aktuell in vielen Teilen der Welt und hat nichts von ihrem Gänsehauteffekt verloren.
     Wir haben auch einen Traum. Er hat in keiner Weise die Größe, den Anspruch eines Martin Luther King Jr. Aber es ist unser Traum, und vor allem träumen wir ihn alle zusammen. Wie das bei Träumen so ist, hat jeder seine individuelle Version davon, die eine ist farbiger, der andere länger, die andere gewagter... Irgendwann, irgendwie hat er sich vor ca eineinhalb Jahren in unsere Gemüter geschlichen, ich weiß nicht einmal mehr, wie es anfing. Ich glaube es war um den Zeitpunkt, als wir von unserem Haus auf Lodi Steet genug hatten. Da wir nicht wussten, wie lange Benoit hier noch arbeiten kann, kam in uns der Wunsch auf, anstelle eines Mietvertrags eine flexiblere Wohnlösung zu finden. Da kam uns ein Wohnwagen in den Sinn. Als alte Camper keine Überraschung!
     Wir träumen also davon, in einem Wohnwagen zu wohnen. In der gegenwärtigen Familienversion mit diversen Einschränkungen (Arbeit, Schule etc) begrenzt sich der Traum auf hier in San Diego drin wohnen, längere Reisen damit machen und wenn Benoits Vertrag irgendwann beendet wird, auf eine Reise quer durch die USA nach Kanada (wo wir dann die kleineren Reisen fortsetzen und den Wohnwagen auch für Camping verwenden würden (was die Campingsaison von ca 3 auf ungefähr 6 Monate oder mehr ausdehnen würde).
In meiner Version – 3-D-Multimedia - würden wir uns auf unbegrenzte Zeit auf die Fahrt begeben, etwas, das in Europa vielleicht utopisch klingt, in USA aber ein durchaus gängiger Lebensstil ist. FToR (Full Time on the Road - Dauercamping), nennt sich das im Insiderjargon und es ist möglich, weil in USA die Schulpflicht auch durch Homeschooling wahrgenommen werden kann. Das heißt nicht automatisch, dass die Eltern ihre Kinder unterrichten (was viele aber tun, vor allem in religiösen Vereinigungen), sondern es kann auch bedeuten, dass man seine Kinder durch Online-Schulen unterrichten lässt, wo die Kinder im Fernunterricht ihr Schulpensum absolvieren können. Bis vor kurzem hätte ich den Gedanken daran sofort vom Tisch gewischt, aber mit all den Haushaltskürzungen und damit verbundenen Einschnitten ind ie Schulbudgets ginge den Kindern substanziell nicht mehr viel verloren und die Online-Schulen haben viel weniger Kosten und können ihr hohes Unterrichtsniveau aufrechterhalten. Außerdem können die Kinder in ihrem eigenen Tempo das Schulpensum bezwingen, und das könnte sehr viel schneller sein, als das einer Schulklasse mit über 30 Schülern.) Was das Sozialleben angeht, hätten die Kinder genug Kontakt, denn wir würden sie ja nicht einsperren. Ich glaube, Yann wäre sogar vielleicht eher froh, wenn er nicht jeden Tag dem Mittelschulmob (was sind die fies in dem Alter!) ausgesetzt wäre. Manche praktizieren sogar Un-schooling, also keine strukturierte ausbildung, ganz dem Sprichtwort gemäß: Reisen lehrt!
     In den letzten 18 Monaten haben wir uns dem Projekt in verschiedenen Etappen und mit wechselnder Intensität angenähert. Anfang war es nur das Träumen und darüber Reden. Dann haben wir uns Wohnwagen angeschaut (um uns eine konkrete Idee zu bilden, wie das aussehen würde), und schliesslich das Projekt aus verschiedenen Gründen wieder fallengelassen. Wir haben das Haus hier angemietet... Aber dann hat sich der Traum uns  wieder aufgedrängt, ist quasi ganz von selbst durch die Hintertreppe hereingeschlüpft und nun lässt er uns nicht mehr in Ruhe!
     Nun ist unsere Vorgehensweise sehr viel konkreter. Eine solche Investition erfordert Bedacht: erstmal umfassend informieren: Welche Art von Wohnwagen entspricht unseren Plänen am besten? Da hat man die Qual der Wahl! Wir haben uns für einen Fifth Wheel Anhänger entschieden, dafür braucht man zwar eine Zugmaschine, aber dafür hat man auch ein extra Fahrzeug und muss nicht immer mit dem ganzen Haus einkaufen gehen! Deswegen der Pick-up (Red Neck Cadillac), dessen Kauf ich unter normalen Umständen niemals zugestimmt hätte. Aber wenn er meinen Wohnwagen zieht, dann sieht das anders aus!
     Jetzt sind wir in der Etappe zu definieren, was uns wichtig ist und nach einem entsprechenden Grundriss zu schauen. Mit Kindern suchen wir einen mit zwei Schlafräumen. Noch vor wenigen Jahren war das eher selten, denn die meisten Dauercamper waren Rentner, aber das hat sich spätestens mit der Wirtschaftskrise geändert, als immer mehr Familien sich mehr aus der Not heraus für diese viel günstigere Wohnform entschieden haben. Viele entscheiden sich aber ohne Not dafür, weil sie dem Konsumwahn entgehen möchten und sich von der Routine des Arbeitslebens und den Einschränkungen ihres sozialen Umfelds befreien möchten. Andere möchten das Land sehen, weniger Steuern bezahlen, weniger Zeit mit Haus und Gartenarbeit verbringen, der Sonne hinterherfahren, dem Winter entkommen, ... die Gründe sind so vielfältig wie die Menschen, die sich für dieses Nomadenleben entscheiden. In unserem Falle sind es mehrere Gründe, wenn auch Dauercamping ist in unserer gegenwärtigen Situation nicht drin ist. Aber wir werden mit Sicherheit flexibler. Und dann werden wir dem Namen meines Blogs (Einmalhier-einmaldort) wirklich Ehre machen!
stellt euch vor... / imaginez...
I have a dream, c’est le titre du discours le plus célèbre de Martin Luther King Junior, dont on a fêté l’anniversaire la semaine passée il n'y a pas longtemps. MLD rêvait d’une société plus juste, dans laquelle Noirs et Blancs vivraient ensemble dans l’Égalité et dans la Paix. Plusieurs de ses désirs sont devenus réalité (du moins sur papier – et ce n’est pas peu) d’autant plus que l’élection d’Obama à la présidence du pays a ouvert un nouvel horizon pour les enfants des minorités multiples, un sens que toutes les portes peuvent s’ouvrir à eux. Mais ce discours reste encore d’actualité dans plusieurs parts du monde et n’a rien perdu de son effet chair de poule.
     Nous aussi, avons un rêve. Il est loin de la grandeur ou de l’impact de celui de Martin Luther King JR., mais c’est notre rêve et nous le rêvons en commun. Comme c’est la nature de rêves, chacun de nous  en a sa version individuelle. Chez l’un il est plus coloré, chez l’autre plus aventurier, chez l’autre plus osé… Tranquillement il s’est invité chez nous, a envahi notre univers de façon inaperçue et je ne me souviens plus vraiment de ses débuts. Je pense que c’était autour du moment ou l’on a commencé à avoir marre de notre maison sur Lodi St. L’incertitude chronique de notre avenir ici nous a amené à réfléchir à des solutions alternatives d’habitation plus flexibles qu’un bail. Et puis, le VR (véhicule récréatif ou roulotte), nous est venu à l’esprit. Pas de surprise pour les vieux campeurs qui nous sommes !
     Alors, on rêve de vivre dans une roulotte. Dans la version actuelle de famille avec plusieurs restrictions (travail, école), le rêve se limite à vivre dedans ici à San Diego, faire plusieurs voyages plus longues et, quand le contrat de Benoit se termine, faire le tour des Etats-Unis pour nous rendre au Canada (et dire Coucou à Pierre et Eliza) ou nous l’utiliserons pour de petits voyages, comme maison de vacances en campagne et pour le camping (ce, du coup allongerait la saison du camping de 3 à six mois ou plus !).
     Bon, dans ma version (3-d-multimédia) on se mettrait en route pour un temps indéfini, ce qui sonnera utopique en Europe, mais aux USA c’est un style de vie courant. Cela s’appelle FToR (Full time on the Road) ce qui veux dire du camping permanent et qui est praticable parce que, aux USA, la scolarité des enfants peut être assurée par du « homeschooling », ce qui ne veut pas automatiquement dire que ce sont les parents qui assurent seuls l’éducation de leurs enfants, (même si c’est pratiqué ainsi, souvent par des membres de certaines communautés religieuses), mais c’est possible de les instruire par des écoles à distance (comme en France avec le CNED). Jusqu'à tout récemment, j’aurais bafoué cet idée immédiatement, mais avec les coupures budgétaires  passées et à venir, les enfants n’auront plus grand chose à perdre et les écoles virtuelles (online) ayant moins de dépenses, pourront maintenir leur haut niveau plus facilement. En plus, les enfants pourraient passer à travers la matière à leur rythme ce qui pourrait être plus rapide que c’est faisable dans une classe avec 30+ enfants). En ce qui concerne la vie sociale, les enfants auront suffisamment de contacts puisqu’on les enfermerait pas, quand même. Yann serait peut-être même content de ne plus être exposé au mob du secondaire (qu’est-ce que c’est méchant les enfants de cet âge !). Il z a müeme des gens qui pratiquent du unschooling - plus d;enseignement structure, fideles aux proverbe : Les voyages forment le caractère !
     Pendant ces 18 mois passés, nous avons donc apprivoisé la bête en plusieurs étapes et d’une intensité variable. On a commencé à meubler le rêve avec nos conversations, puis on est allé voir des VR pour se faire une idée plus concrète de qui ça l’air (surprenant !) pour ensuite laisser tomber le projet pour des raisons diverses. On a loué la maison ici… Mais le rêve est revenu par la porte arrière et il s’installé pour rester.
     Notre démarche est donc maintenant plus concrète. Un tel investissement ne se fait pas à la légère! D’abord, il faut s’informer : Quel genre de VR correspond le mieux à nos plans ? Caravane, Roulotte, 5th wheel - l'embarras du choix, quoi ? Nous avons opté pour un 5th-Wheel. Il faut un véhicule de traction, mais cela nous fait un véhicule supplémentaire et on n’aura pas besoin d’aller faire notre épicerie avec la maison entière. C’est la seule raison pour laquelle j’ai consenti à l’achat du pick-up (Red-Neck Cadillac), parce qu'il tire ma roulotte.
     Maintenant, nous sommes à l’étape de définir ce qui est important pour nous et de trouver un plan d'étage adéquate pour répondre à nos besoins. Avec les enfants, nous en cherchons un avec deux chambres. Il y a plusieurs années, le choix était très limité, parce que ce mode de vie était embrassé pour la plupart par des retraités. Mais depuis la crise économique, il y a de plus en plus de familles qui optent pour ce style de vie beaucoup moins dispendieux, souvent poussées par la précarité. Mais il y en a qui le choisissent pour échapper à la société de consommation, pour se libérer de leur routine de travail ou des restrictions de leur entourage social. Encore d’autres essayent d’éviter taxes et impôts, les travaux d’entretien de maison et terrain. Ou voir le pays, suivre le soleil, échapper à l’hiver… les raisons sont aussi diverses que les gens qui adoptent cette vie de nomades. Dans notre cas, les raisons sont plusieurs, même si le camping permanent n’est présentement pas une option réalisable. Par contre, on sera certainement plus flexible. En on va faire honneur au nom de ce blog (einmalhier-einmaldort : ce qui veut dire littéralement, une fois ici, une fois là-bas)
 

25.01.2011

Adieu Dave!

Die Nachricht erreichte uns unterwegs. Wir waren gerade dabei zu überlegen, ob wir den Jayco (nächster Eintrag!) kaufen sollen, denn wir zuvor in Temecula gesehen hatten, oder nicht. Auf einen längeren Meinungsaustausch folgte nachdenkliche Stille. Und genau in diese Stille hinein piepste Benoits Telefon. Oder besser gesagt, es bluppte, denn wenn er eine SMS bekommt, dann macht es blupp, so wie wenn ein Tropfen vom Wasserhahn ins Becken fällt. Er nimmt das Handy (was eigentlich gar nicht seine Art ist) und liest und plötzlich höre ich ihn ausrufen: Oh nein, Sch..., nein das darf nicht wahr sein! Er reicht mir das Telefon und ich lese die Nachricht: Dave ist letzte Nacht gestorben. Es war sein 48. Geburtstag. Benoit neben mir stöhnte und ich hatte nur einen Wunsch, nämlich das Fahren zu übernehmen, was aber in dem dichten Verkehr in der mittleren von 7 Fahrspuren ziemlich unmöglich war. Ich konnte seinen Schmerz nahezu fühlen.
Dave war einer der wenigen Kollegen, mit denen Benoit auch privat zusammenkam. Viele Male waren die beiden zusammen Segeln und ein paar mal kam Dave auch zu unseren Familienausfahrten auf dem Segelboot mit. Er war immer eine angenehme Gesellschaft. Auf einer dieser gemeinsamen Segeltouren kam das Gespräch auf Yann und seine Begeisterung fürs Saxophonspielen. Als wir erwähnten, dass wir daran dachten, ihm einen Privatlehrer zu finden erzählte uns Dave von seiner Begegnung mit einem jungen Saxofonisten, den er in Toulouse gehört hätte und der gerade in San Diego sei. Und so kam es, dass wir in Julien nicht nur eine super Saxofonlehrer für Yann sondern auch einen uns sehr wertvollen Freund gefunden haben. Dave und Benoit haben bei ihren Segeltouren manchmal darüber gesprochen, wie sie davon träumten, einen langen Urlaub von der Arbeit zu nehmen und mit dem Segelboot die Weltmeere zu befahren. In den Vierzigern scheint das Leben noch so lange, dass man sich mit dem Träumen Zeit lassen kann. Letztes Jahr erfuhr Dave, dass er Leukäme hatte. Die Behandlungen sprachen sehr gut an, so dass alle guter Hoffnung waren, dass er wieder auf die Beine kommt. Aber in den letzten paar Wochen schien es steil bergab zu gehen. Das Ende kam trotzdem unerwartet schnell. Er war 2 Tage vor seinem Tod noch bei der Arbeit!   

Dave hatte leider keine Chance, seinen Traum zu verwirklichen. Wir werden Dave nicht vergessen. Und haben ihm insgeheim versprochen, ihm zu Ehren unseren Traum zu leben.

La nouvelle tomba lorsque nous étions en route. On venait tout juste de réfléchir si on allait acheter le Jayco (prochain billet) qu’on avait vu plus tôt dans la journée à Temecula et à cet échange d’idées animé, suivait un silence pensif. Et c’est là que le téléphone de Benoit sonnait. Ou plutôt il faisait blubb, comme une goutte d’eau qui tombe du robinet dans l’évier. Il prend son téléphone et regarde le message qui vient de rentrer (ce qui n’est pas son genre d’ailleurs) et du coup, je l’entends s’écrier: Me… ! Non, c’est pas vrai. Oh non ! Il me passe le téléphone et je lis le message : Dave est décédé hier soir. C’était son 48ème anniversaire. A côté de moi, j’entendis Benoit gémir et je ne souhaitais qu’une chose, pouvoir prendre le volant, mais au milieu des 7 voies dans un trafic dense c’était quasiment d’impossible. Je sentis sa douleur comme si c’était la mienne.

Dave était l’un des rares collègues que Benoit voyait aussi en privé. Les deux sont allés souvent faire la voile ensemble et quelques fois, Dave nous a accompagné lors de nos sorties en bateau en famille. Il était toujours un compagnon agréable. Lors d’une ce ces sorties, dans le cadre d’une conversation sur l’enthousiasme de Yann pour le saxophone et notre intention de lui trouver un prof privé, Dave nous a parlé d’un jeune saxophoniste qu’il avait entendu jouer à Toulouse et qui était, présentement à San Diego. C’est ainsi qu’on trouva non seulement un superbe prof de Sax pour Yann mais aussi un ami qui nous est très cher. Lors de leurs sorties en bateau, les deux hommes parlaient parfois de leurs rêves, de prendre un long congé et faire le tour du monde en bateau. Dans la quarantaine, la vie nous semble assez longue pour qu'on puisse prendre son temps pour rêver. L’an passé, Dave se fut diagnostiquer une leucémie.(excusez moi la phraséologie tordue). Les traitements montrait du succès et tout le monde était confiant qu’il allait récupérer. Mais ces dernières semaines, il est descendu la pente plus rapidement. Quand même, personne s’attendait à une fin si vite. Deux jours avant son décès, il était encore au travail. !

            Malheureusement, Dave n’a pas eu la chance de vivre son rêve. Nous ne l’oublierons pas. Et nous lui avons promis que, en son honneur, nous allons vivre notre rêve !





Freut euch!

L’article suivant s’adresse à mes compatriotes Allemands. J’y parle du traitement de l‘Allemagne dans les médias américains. Ici, on est plein d’admiration pour les Allemands qui peuvent se réjouir d’une croissance économique de 3.5 % et d’un taux de chômage le plus bas depuis 18 ans alors qu’ici, c’est la récession qui ne veut pas vraiment finir et un taux de chômage qui paralyse le pays. Je fais appel aux allemand de se réjouir de leur situation (ce qui est tout à fait le contraire de ce qu’ils font traditionnellement.)
Deutschland gehört definitiv nicht zu den Ländern, über die amerikanische Nachrichten viel berichten. Der Mangel and Krieg, Revolutionen, Aufständen, Skandalen machen Deutschland nachrichtentechnisch eher inattraktiv. Gelegentlich hörte man von Deutschland jedoch in den letzten 2 Jahren, als über die Gesundheitsreform berichtet wurde und das deutsche Krankenversicherungssystem von mehreren erleuchteten Menschen als beispielhaft präsentiert wurde. Ich kann das mit meiner Lebenserfahrung in 4 Ländern nur bestätigen. Natürlich könnte alles besser sein und viele von euch erinnern sich noch an die Zeiten, als es besser und billiger war. Aber ein Blick nach außen wirft ein grelles Licht auf die Realität, denen die Bürger in anderen Ländern ausgesetzt sind. Jeder, der glaubt in einem privatisierten System, wo sich jeder selbst aussuchen kann, ob und wie er sich versichern will, käme Krankenversicherung billiger (vor allem junge Männer) ignoriert die Tatsache, dass in einem privatisierten System Profit das Schlagwort ist – und damit ist überhaupt nichts mehr billiger. Ohne Regulierung steigen jegliche Krankheitsausgaben in astronomische Höhen.
Dieser Tage jedoch hört man von Deutschland aus einem ganz anderen Grund:
Die florierende Wirtschaft, die niedrige Arbeitslosenquote (niedrigste in 18 Jahren!!!) erregt Aufsehen und Bewunderung am andern Ufer des Atlantischen Ozeans, so viel kann ich euch sagen und vor allem die Frage: wie machen die das bloß? Der Exportüberschuss ist einer der Gründe. In den letzten 10 Jahren haben sich die Exporte deutscher Güter verdoppelt. Laut der Analysen in meinem Wirschaftsprogramm liegt es daran, dass es in Detuschland viele kleine Ingenieursfirmen gibt, die Güter entwerfen, die Leute in anderen Ländern kaufen wollen. Firmen behalten ihre guten Ingenieure auch in schlechten Zeiten und sei es nur für einen Tag pro Woche, um sie in besseren Zeiten noch an Bord zu haben. Die Tendenz der Deutschen, sich nicht über beide Ohren zu verschulden, schützt vor massenweisen Bankrotterklärungen, die Leute in die Arme der Sozialnetze treiben, wo sie die Witschaftsbilanz noch mehr belasten würden.
Eine wichtige Rolle spielt  aber die für alle zugängliche Ausbildung, die hohe Qualität des deutschen Berufsausbildungssystems und die damit verbundene Qualität der deutschen Produkte, was wieder den Exporten zugute kommt.
Währenddessen versuchen wir hier in Kalifornien, eine Arbeitslosenqote von 12.7% zu verdauen und kämpfen mit den Folgen der fortlaufenden Haushaltskürzungen.
Unser Schulsystem, einstmals vorbildlich wird ab nächsten September auf weniger als das vitale Minimum heruntergekürzt. Was an Finanzierung für die Schule übrig bleibt, sind ein Rektor, Lehrer, Strom und Wasser. Dazu gibts ein Päckchen Geld, mit dem die Schule alles andere finanzieren muss, was ihr wichtig ist, darunter fallen: Ko-rektoren, Sektretär/innen, Bibliothekar/innen, Krankenschwester, Hausmeister, Psychologen, Sozialarbeiter und alle Programme, die über die Grundfächer hinausgehen (also Sport, Kunst, Musik, Computer usw). Das Begabtenprogramm und die Unterstützung für Englischlerner sind ebenfalls den Kürzungen zum Opfer gefallen. Die USA, die sich sowieso schon auf Platz 25 der PISA Studie befinden, kann sich einen weiteren Abfall der Bildungsqualität eigentlich nicht leisten, aber es ist in diesem Lande einfach keine Priorität. Hier kämpfen die Politiker mit Vehemenz für das Recht, eine Waffe zu tragen, die Zukunft ihrer Kinder ist im Vergleich dazu „unamerikanisch“. Wer kann, schickt ja seine Kinder eh auf Priatschulen und muss sich dann mit diesen Problemen nicht weiter herumschlagen.
Ihr habt also gute Aussichten, die ihr wahrscheinlich - einer anderen deutschen Tradition getreu - gleich wieder zu verdunkeln sucht, indem ihr alle nur erdenklichen Gründe suchen werdet, warum ihr so leiden müsst. Aber Leute, lasst mich euch einen Tipp geben: Freut euch einfach!






11.01.2011

Schockzustand / Etat de choc

     Ist es die Ironie des Schicksals, dass es nur wenige Tage nach unserem Besuch in Tucson, Arizona und meinem Blogeintrag über Tombstone eine Schießerei in Tucson gab, die die Stadt zu traurigem Ruhm verhalf. Zielscheibe dieser Schießerei, bei der 6 Personen getötet wurden, war die demokratische Parlamentarierin, Gabrielle Giffords. Ihr Name stand auch hinter einer Zielschiebe einer Mediencampagne von Sarah Palin. Ironischerweise war das jüngste Opfer ein 9-jähriges Mädchen, das am 11 September 2001 geboren ist. Der Mörder, der insgesamt auf 20 Personen geschossen hatte, war ein politisch verblendeter 22-jähriger. Wie bei vorhergegangenen Massakern an Schulen oder anderen öffentlich Plätzen hatte er seine kranken Gedanken und tödlichen Absichten im Internet veröffentlicht. Ich bin vor längerer Zeit, im Internet beim Stöbern nach interessanten Blogs auf einen so extrem hasserfüllten Blog der amerikanischen Rechten gestoßen, dass mir die Haare zu Berge standen.
     Leider ist die hasserfüllte Rhetorik nicht auf Internet beschränkt sondern spukt in jeglicher nur denkbaren Form durch alle verfügbarem Medien, vom Fernsehen und Radio über Zeitungen, Magazine, über Internet bis hin zu Amerikas beliebtem politischen Forum: Autoaufklebern. Manchen Leuten sind sogar die existierenden nicht hasserfüllt genug und sie basteln sich selber welche, um ihre Autos damit zu plakatieren.
     Politische Kritik an der amtierenden Regierung ist weder neu noch an sich etwas Schlechtes, im Gegenteil: es ist nicht nur Recht sondern Pflicht eines jeden Bürgers in einer Demokratie, wachsam die Augen offen zu halten, damit Machtmissbrauch und Missmanagement rechtzeitig aufgedeckt werden können. So hat sich die Opposition während der Bush Ära mit Kritik auch keinesfalls zurückgehalten. Seit der letzten Präsidentschaftswahl allerdings hat sich der Ton spürbar geändert. Es fing schon während der Wahlkampagne an, die zum Ende in immer giftiger und widerlicher wurde. Was damals als ein Akt der Verzweiflung scheinen konnte, ist inzwischen in den USA zum Alltag geworden. Es ist unglaublich, wie einfach in diesem Land offene Lügen und Missinformationen durch die Medien zirkulieren können, ohne dass jemand dafür zur Verantwortung gezogen wird. Die Debatte um die Gesundheitsreform ist dafür ein sagenhaftes Beispiel. Fakten und Information werden durch Angstmache, das Erwecken von Horroszenarien und die Schaffung neuer Worte (Obamacare) ins Unkenntliche verzerrt. Dies alles wird erlaubt im Namen der Rede- und Meinungsfreiheit. In diesem hassbeladenen Klima verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Wahrnehmung:
politisch Andersdenkende werden zu Feinden erklärt, eine politische Position wird Anlass eines Mordanschlags. Und dieses selbe Land will Demokratie in der Welt verbreiten!
Wenn führende Politiker mit gewaltbeladenem Vokabular in den sozialen Medien zu Aktion aufrufen, dann wird das ebenso stillschweigend hingenommen wie die Blogs von irgendwelchen verblendeten Irren. Wenn ein politisch verblendeter junger Mann zur Waffe greift, und zur Tat schreitet, dann wird auf seinen gestörten Geisteszustand verwiesen. Die Veröffentlichungen von Jared Loughner scheinen mir jedoch sehr reflektiert, wenn auch komplett daneben und er besteht ja geradezu darauf, wie belesen und gebildet er ist ! (siehe Link oben)
     In diesem Zusammenhang stellt sich wieder einmal die Frage der Waffenfreiheit. Wenn doch so viele Irre frei herumlaufen, wie kann man dann noch das Recht auf das Tragen einer Waffe aufrechterhalten. Wie kann es sein, dass das Recht auf Unversehrtheit und Sicherheit weniger wert ist, als das, eine  Waffe zu tragen. Warum kann dieses Recht nicht wenigstens so weit eingeschränkt werden, dass man vorher einen Test auf geistige Zurechnungsfähigkeit absolvieren muss, dass Waffen zwar besessen aber nicht mitsamt der Munition zu Versammlungen auf öffentlichen Plätzen getragen werden dürfen?
     Manchmal erweckt diese Realität in mir das Befinden, dass wir an die Grenzen unserer eigenen persönlichen Freiheiten gekommen sind, dass wir den Konsequenzen unserer eigenen Toleranz nicht mehr Herr werden - wie in der Ballade vom Zauberlehrling von J.W. Goethe: „die ich rief die Geister, werd ich nicht mehr los“. Gegen unsere heiligen, hochgehaltenen Freiheiten und Toleranz kann jeder Missbrauch begehen, sie gar gegen uns ausspielen und wir stehen nur machtlos da und sehen zu. Wäre es nicht an der Zeit, diese Rechte zu überdenken und sie ins rechte Licht zu rücken, damit sie unsere freiheitlichen Systeme schützen anstatt sie immer angreifbarer werden zu lassen?

N’est-ce pas ironique que quelques jours seulement après notre visite à Tucson, Arizona et mon billet sur Tombstone une fusillade catapulte cette ville sur le devant de la scène. Cible de la fusillade qui a résulté en six morts et 14 blessés, était la parlementaire démocrate Gabrielle Giffords. Son nom se trouvait également derrière une cible sur les medias sociaux de Sarah Palin. Le meurtrier qui a tué vingt personnes en tout, était un jeune homme de 22 ans, politiquement aveuglé. L'ironie du sort veux que la victime la plus jeune était une fille de 9 ans qui était née le 11 septembre 2001.Et comme c’était le cas de massacres précédentes dans des écoles et autres lieux publiques, il avait publié ses idées malsaines et ses intentions meurtriers sur internet. A la recherche de blogs intéressants, je suis tombée, il y a quelque temps déjà, sur un blog de la droite américaine qui était tellement plein de haine que les cheveux se sont dressés sur ma tête.
     Malheureusement, la rhétorique haineuse ne se limite pas sur internet. Elle circule librement dans tous les medias, de la télé à la radio, en passant par les journaux et les magazines jusqu’aux médias sociaux et même sur le forum politique si cher aux américains : des autocollants. J’en ai vu qui tapissait une bonne partie d’une voiture et qui étaient bricolés, probablement parce que ceux, en vente n’étaient pas assez haineux !
     La critique du gouvernement en fonction n’est rien de nouveau ni est-ce mauvais. Au contraire : c’est non seulement un droit mais un devoir de chaque citoyen d’une démocrate de garder les yeux ouverts et rester alerte pour détecter d’éventuels abus de pouvoir ou de gestions de l’administration au pouvoir. Ainsi les représentants de l’opposition démocrate n’ont pas mâché leurs mots lors de l’ère de George Bush. Mais depuis la dernière élection présidentielle le ton a changé sensiblement. Ca a commencé déjà pendant la campagne électorale qui devint de plus en plus toxique et viscérale plus elle s’approcha de la fin. Mais ce qui pouvait sembler, dans le temps comme un cri du désespoir, est désormais devenu le langage quotidien aux USA. C’est incroyable à quel point des mensonges et désinformations circulent librement dans les médias sans que personne ne soit tenu responsable. La réforme du système de santé en est exemplaire : Par moyen d’une campagne de peur, l’évocation de scénarios d’horreur et la création de nouveaux mots (Obamacare) les faits sont complètement défigurés. Et tout est permis, au nom de la liberté de la parole (et des médias). Dans ce climat chargé de haine, les contours entre la réalité et des perceptions deviennent floues: des adversairers politiques devienent des énémies, une position politique sert de prétexte pour un meurtre. Et c'est ce pays qui veut répandre la démorcatie dans le monde! 
     Lorsque ce sont des politiciens qui utilisent un langage de violence sur leurs appels dans les médias sociaux, c’est aussi facilement accepté que les blogs haineux de quelques détraques sur la toile. Et quand un jeune dingue politiquement aveuglé prend son arme et passe à l’acte, on fait référence à son état mental dérangé. Les publications de Jared Loughner me paraissent très réfléchies, bien que complètement à côté de ses pompes. Il insiste même à quel point il est instruit et lettré!
Dans ce contexte se pose, bien sur, à nouveau la question du port d’armes. S’il y a autant de fous qui se promènent librement comment peut-on encore justifier le droit au port d’armes. Comment se peut-il que le droit à la sécurité publique ait moins de poids que le droit de pouvoir porter une arme. Pourquoi ne peut-on pas le restreindre du moins, faire du passage d’un test psychologique une condition et limiter le droit à la possession d’une arme mais sans permettre que l’on se promène avec de la munition et qu’on l’amène a de rassemblements dans des lieux publiques.
    Parfois cette réalité évoque en moi l’impression que nous sommes arrivés aux limites de nos libertés individuelles; que nous ne sommes plus maitres des conséquences de notre tolérance. Comme dans l’apprenti sorcier de J. W. von Goethe : « Les esprits que j'ai réveillés ne veulent plus m'écouter. » Tout le monde semble pouvoir abuser de nos droits et libertés si chers et même les tourner contre nous et nous, on ne fait que regarder en silence. Ne serait-il pas temps de repenser ces droits et les reformuler afin qu’elles protègent nos sociétés libres au lieu de les laisser devenir de plus en plus vulnérables?

Geburtstagsfest / Fete d'anniversaire

Am Wochenende war mein Geburtstag und ich hatte meine besten Freunde zum Brunch eingeladen. Es war wieder einmal sehr international: die Freunde kamen aus Indien, Pakistan, Kolumbien, Israel und Russland. Meine Freundin Adriana hat ihre zwei Kusinen mitgebracht, die auf der Durchreise in San Diego waren und die haben so richtig Stimmung gemacht.
Ce week-end, c'était mon anniversaire et j'avais invité des amis à un brunch. C'était encore une fois très international, les amis venant d'Inde, du Pakistan, de Colombie, d'Israel et de la Russie. Mon amie Adriana a emmené ses deux cousines qui étaient de passage à San Diego et ce sont elles qui ont emmené de l'ambiance.
Adriana (a droite) avec sa cousine
Die Waffeln waren der totale Renner bei groß und klein, da standen die Gäste sogar Schlange:
Les gaufres ont fait fureur: Les invités ont même fait la file
Lusi, Yann, Zehra und Subashis
Aber der Held des Tages war zweifellos Benoit, der mit seinen Kaffeekreationen Furore machte:
Mais le héro était sans doute Benoit qui a enchanté les invités avec ses créations de café:
Der Hahn im Korb / Bien entouré
Die jüngere Generation amüsierte sich währenddessen mit Spielen.
Pendant ce temps, la jeune génération s'est amusé a jouer
ok, nicht alle! d'accord, pas tous!
Dann wurde ich in mehreren Sprachen besungen und auch da waren es wieder die kolumbianischen Kusinen, die mich gleich mit 3 Geburtstagsliedern auf Spanisch beglückt haben.
Ensuite j'ai eu droit a la chanson d'anniversaire en plusieurs langues et c'étaient encore les cousines qui m'ont chanté de 3 chansons en espagnol.
Am Abend bekam ich dann noch ein lang erwartetes Geburtstagsgeschenk von Yann:Le soir j'ai reçu un cadeau danniversaire longtemps attendu de Yann:

Le soir j'ai reçu un cadeau danniversaire longtemps attendu de Yann:

Yann spielt die Titelmusik von/joue The Pink Panther
Leider war dieser Tag auch von einem traurigen Ereignis überschattet, aber davon mehr im nächsten Eintrag. / Malheureusement, la journée a été ternie par un évènement triste, mais j'en parlerai dans mon prochain billet.

04.01.2011

Tombstone im Schnee / Tombstone enneigée

Wir sind ja wie angekündigt, über Neujahr nach Arizona gefahren. Ich habe mir im Vorfeld den Wetterbericht angeschaut und entsprechend gepackt, während Ben auf Sonnenhüte und Sonnenmilch bestanden hat, wie es sich für Arizona gehört. Auf der Fahrt nach Tucson wurden wir von Regenwolken geradezu verfolgt und schließlich in Gila Bend auch eingeholt. Aber das machte nichts, denn wir fuhren zur Familie!
Am Donnerstag fuhren wir nach Tombstone in Cochise County, um unseren Kindern das Amerika der Cowboys näherzubringen, denn die haben wir in San Diego nicht; hier gibts Vegetarier, Surfdudes, Baseballspieler usw, aber keine Cowboys. Das erste was wir zu sehen bekamen, als wir Tucson verließen, war nicht etwa, wie angekündigt, die Dragoon-Berge, in denen Cochise seine Niederlage den Friedensvertrag unterschrieben hat, sondern, zu unserer Überraschung, Schneeflocken, die sich vom Himmel auf die Saguaros, Ocotillos und andere Kakteen niederließen. (Wie das aussieht könnt ihr hier sehen http://dynamic.azstarnet.com/gallery/index.php?tag=snow ) und die auf der Rückbank zu Begeisterungsstürmen führten. Die Kinder meiner Cousine haben nämlich noch nie Schnee fallen sehen. In Tombstone, das 4540 Fuß hoch gelegen ist, stellte sich dann auch heraus, dass sie keine Ahnung hatten, wie kalt Schnee ist. So wurde aus unserer Tagestour ein Tür-zu-Tür- Marathon, um der beißenden Kälte zu entgehen.
Comme annoncé, nous sommes partis en Arizona pour le nouvel an. Je m'ètais renseignée sur la température avant de partir et j'ai fait le valises en conséquence (alors que Ben insistait sur les chapeaux et la crème solaire comme il se doit en Arizona)! Pendant le trajet on s'est fait suivre par des nuages qui ont fini par nous ratrapper à Gila Bend. Mais ce n'était pas grave, on s'en allait voir la famille!
Jeudi, on est allés a Tombstone pour montrer à nos enfant l'Amerique des cowboys, puisque nous en n'avons pas à San Diego. On a des végétariens, des surfers, des joueurs de base-ball, mais pas de cow-boy (le seul qu'il y avait est parti pour l'Aquitaine ;)).
Or, la première chose en quittant Tucson n'était pas comme annoncé les Dragoons, montagnes ou Cochise a signé la reddition le traité de paix, mais, à notre grande surprise,  des flocons de neige qui tombaient du ciel pour se poser sur les saguaros, ocotillos et autres cactus. Vous pouvez voir ici de quoi ca à l'air: http://dynamic.azstarnet.com/gallery/index.php?tag=snow . Sur la banquette arrière ils exaltèrent parce que les enfants de ma cousine n'avaient jamais vu de la neige tomber. Elles ne savaient pas non plus a quel point il fait froid quand elle tombe ce qu' on a réalisé une fois arrivés à Tombstone située à 4540 pieds d'altitude. Ainsi, notre sortie s'est transformée en marathon de porte-à porte pour échapper au froid glacial. 
Schnell irgendwo reingehen / Vite, il faut rentrer quelque part!
Ein Platz für uns / Un lieu pour nous

Aber das Wichtigste haben wir trotz allem gesehen. Die Show über die Geschichte der Stadt, das Ereignis, das zahlreiche Hollywoodproduktionen inspiriert hat (und Menschen aus anderen Ländern zum Lachen, angesichts dem Wirbel, den die um ein gerade mal etwas mehr als 130 Jahre zurückliegenden Ereignis machen). Mais on a vu le plus important: Le show qui relate l'histoire de la ville et un évènement qui a inspiré de nombreuses productions hollywoodiennes.
Den Saloon, in dem Schauspieler Sheriffs, Cowboys und ihre Streitereien nachspielen / Le saloon ou des acteurs jouent au cowboy, au sheriff et leurs disputes 


 

Big Nose Kate: the woman who loved Doc Holliday... and all the others! / La femme qui aimait Doc Holliday... et tous les autres 
Hier reißt man sich besser zusammen, oder... / Ici il vaut mieux se retenir, sinon...

Das hätte es im wilden Westen nicht gegeben / Ah, que le wild west a change!
 
Hungrige Cowgirls und Cowboys / Cowboys et cowgirls affames
und die Schießerei, die der Stadt zu ihrem Ruf verhalf.  / Et la tirade qui a fait la réputation de la ville

Schiesserei  zwischen / Confrontion entre Wyatt, Virgil and Morgan Earp und Doc Holliday  mit den /avec les Clantons (Ike und Bill und den et les McLowrys (Frank und Tom)

Das war das Ende! / Ce fut la fin!
Das Witzige war der Schneesturm während der Vorstellung der den Schauspielern immer Schneebatzen vor die Füße geweht hat. Da die das nicht gewohnt sind, hielten sie ganz verdutzt mitten im Satz inne und einer fing sogar an zu lachen und konnte kaum mehr weiterreden. Le plus hilarant du spectacle était la tempête qui soufflait des mottons de neige devant les acteurs qui, de toute évidence pas habitués a ca, s'arrètèrent stupéfaits; il y en avait même un qui se mit a rire au milieu de sa phrase et arriva a peine de continuer.
Und auf der Rückfahrt nach Tucson hatten wir dann auch freie Sicht auf die Dragoons. Mit Schneekappe! Sur le chemin du retour nous avions enfin la vue sur les Dragoon Mountains, avec un chapeau de neige.
Der Schnee am Boden war schon wieder geschmolzen / La neige au sol avait deja fondu