25.03.2011

Es geht voran! Ca avance!

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran. Erinnert ihr euch noch an den Song von Interzone in den 80ern? Der kommt mir immer in den Sinn, wenn ich mich umschaue. Wir haben noch 1 Tag bis zum Umzug. Zuerst haben wir Jeromes Zimmer quasi komplett sortiert und gepackt. Nachdem es noch ein letztes Mal Gäste zum Schlafen beherbergen durfte (Susy und Raymond waren hier!), dient es nun als Abstellkammer für gepackte Kisten.
Dann haben wir die Wohnung gekündigt (eher mit einem weinenden als mit einem lachenden Auge).
Ca avance quand même me dis-je quand je regarde autour de moi. Un jour encore jusqu'au déménagement. D'abord on a vidé la chambre à Jérôme qu'il avait déserté, après avoir hébergé une dernière fois des invités. Maintenant elle sert de entrepot seulement.Ensuite on a annulé le bail  (plutot triste, cette fois-ci de quitter notre petit paradis).
Der einzige Raum, in dem es noch etwas zu packen gibt, ist wie immer die Küche, aber da brauchen wir vieles eben bis zuletzt und manches nehmen wir auch mit. Aber selbst dort ist schon das meiste in Kartons, Schubladen und Schränkchen verschwunden.
Benoit hat vor zwei Wochen die Anhängerkupplung auf den Redneckcadillac montiert und wir haben Yanns Bett verkauft. Jetzt müssen die Mäuse auf dem Boden schafen, was sie natürlich total cool finden. Kinder sind toll, die finden alles cool! Überhaupt muss ich mal sagen dass sie alles ganz gut mitmachen. Vor zwei Wochen hatten sie ihre Landesprüfungen und waren abends dann noch bei einer Schulratssitzung, um sich für den Erhalt des Kunst - und Musikprogramms in den Grundschulen einzusetzen. Yann hat sogar eine Rede gehalten! (ich auch), vor vollem Saal und den ganzen Schulräten!
Ensuite, Benoit a monté le hitch sur le pick-up et on a vendu le lit des enfants. Maintenant, ils dorment par terre ce qu'ils trouvent plutôt cool. C'est chouette les enfants, ils trouvent tout cool. Il faut dire en général que les enfants coopèrent plutôt bien. En plus du déménagement, ils avaient des examens d'etat importants et une soirée nous sommes mêmes alle à une réunion de la commission scolaire pour nous battre pour le maintien du programme d'art et de musique à l'école élémentaire. Yann a même fait un discours devant  une salle pleine et tous les commissaires! (Moi aussi d'ailleurs).
Sieht nach nichts aus, ist aber eines Tages Arbeit wert! Cela n'a l'air de rien, mais c'etait une journee de travail
 
Der einzige Raum, der gerade Angst erregend wirkt, ist die Garage, in der sich einfach alles häuft: Möbel, Kisten, Kartons, Taschen, Fahrräder, Campingzubehör, Werkzeuge und das ganze Gerümpel, das die Kinder bei einem Garagenverkauf verscherbeln wollten. Einen ersten Versuch haben sie schon gestartet, einiges ging unter der Woche an Freunde weg, aber am großen Tag, regnete es und so kam niemand. So habe ich das Zeug eben an Schulen, Lehrer, Bibliotheken und verschiedene karitative Einrichtungen verteilt.
La seule piece qui a l'air inquietante, est le garage. tous s'y accumule; des meubles, boites cartons, sacs, vélos et tout le bazar que les enfants avaient l'intention de vendre lors d'une vente de garage. On s'est débarassé de quelques affaires au cours de la semaines aux amis, mais lors du grand jour de la vente, personne est venu parce quil pleuvait. (Ah, les San Diegans!) 
Der erste improvisierte Garagenverkauf.  Premiere vente de garage improvisee.
Vor einer Woche haben wir den Wohnwagen abgeholt. Wir waren ja schon etwas nervös einen 40-Fuß Anhänger durch die Gegend zu karren,  aber Benoit machte das wie ein Profi und parkte ihn auch super in unseren Stellplatz ein.
Il y a une semaine, on a cherché le VR. On a été un peu nerveux de promener un bidule de 40 pieds, mais Benoit a fait cela comme un pro et il l'a très bien garé dans notre emplacement.

Das war Ben's 1. Parkversuch. Meiner war nicht ganz so perfekt, aber immerhin... C'etait le 1er essai de parking de Ben. Le mien n'etait pas aussi parfait mais quand meme... 
Mit meiner Lebenserfahrung sollte ich eigentlich eine Umzugsberatung bzw. Relocationservice eröffnen. wir brauchen inzwischen schon gar keine Listen mehr (obwohl die immer nützlich sind). Aber langsam spüre ich eine Umzugsmüdigkeit in mir hochkriechen und den Wunsch, irgendwann einmal irgendwo zuhause zu sein. Morgen ist es soweit und wir leben endlich in unserem ersten Eigenheim!
Avec mon expérience de vie je devrais ouvrir un service de conseil en déménagement et une agence de relocation. On n'a même plus besoin de listes, même si elles sont toujours utiles. Mais je commence à sentir une certaine fatigue de déménager et l'emergence d'un désir d'être chez moi quelque part. Demain, on aménagera dans notre premier chez nous!
Unser neues Zuhause. Notre nouveau chez nous.

17.03.2011

Geduld, Geduld! / Patience, patience!

Ich habe schon seit einer Woche einen Eintrag fast fertig... muss ihn nur noch übersetzen. Und die Bilder einfügen. Das braucht immer alles Zeit und die habe ich gerade nicht. Aber wir machen Riesenfortschritte!

Ca fait plus qu'une semaine que j'ai écrit un billet mais il faut que je le vus traduise. Et que j'insère les photos. Et cela prend du temps... que je n'ai pas en ce moment. Mais on fait des progrés géants!

22.02.2011

Im Traumland /Au pays des rêves

Ist euer Teenager stolz auf euch? Träumt ihr manchmal davon, dass es so wäre, so wie damals, als er/sie noch klein war?
Letzten Samstag war ich mit Yann bei Disneyland, im Land wo Träume wahr werden, weil seine Schulband ein Konzert hatte. Im Gegensatz zu ihm war ich darüber nicht so erfreut. Ich bin einfach so gar keine Attraktionsparksperson. Erstens mag ich keine Achterbahnen, weil mir davon schlecht wird. Zweitens machen mich die Menschenmengen verrückt, drittens ist das Essen meistens schlecht und teuer und viertens sind mir Warteschlangen zuwieder, die nur den Krampfadern zugute kommen. Der einzige Grund, warum ich mitgegangen bin, war dass Yann mich darum gebeten hatte. Und da es ungefähr so selten ist, dass ein Teenager seine Mutter bei einem Ausflug in den Freizeitpark dabei haben will, wie der Papst eine junge Braut zum Gebrauch eines Kondoms aufruft, habe ich mich also sozusagen breitschlagen lassen.
Estßce que votre ado est fier de vous? Est-ce que rêvez des fois qu'il soit ainsi, comme jadis, quand il/elle était petit/e?Samedi dernier, j'étais à Disneyland, au pays ou les rêves devienent réalité, avec Yann qui y avait un concert avec son band de l'école. Mais contrairement à lui, je n'en étais pas enchantée du tout, les parcs d'attractions n'étant pas mon fort. Tout d'abord, je n'aime pas les manèges qui me donnent mal au cœur, ensuite, les foules me rendent dingue. Puis la nourriture y est souvent mauvaise et chère et, pour finir, je déteste des queues d'attente qui font pousser des varices. La seule raison pour laquelle j'ai consenti d'y aller c'est que Yann me l'a demandé et je me voyais mal refuser puisque c'est à peu près aussi rare qu'un ado demande à sa mère de l'accompagner à une sortie au parc d'attractions avec les copains que le Pape exige d'une jeune mariée de mettre une capote.
Das Schlimmste war, dass wir um 5 Uhr morgens aufstehen mussten und die Rückkehr für 23h30 geplant war. Und für den nächsten Tag hatten wir wichtige Gäste zum Frühstück eingeladen. Zu allem Übel hatte der Wetterbericht für den ganzen Tag Regen angesagt – und Schnee in den Bergen, nur um euch eine Vorstellung von den vorhergesagten Temperaturen zu geben. Dass meine Espressomaschine um halb sechs nicht bereit für einen Kaffee war und ich ohne einen solchen das Haus verlassen musste, machte die Sache nicht angenehmer und als sich herausstellte, dass die Busfirma versehentlich 9 Uhr anstelle von 6 Uhr als die Abfahrtszeit notiert hatte und der Bus nach einem Anschiss letztendlich erst um 7 Uhr dreißig bei der Schule ankam trug leider nichts zur Besserung meiner Stimmung bei. Und in Gedanken bereitete ich ich schon mal diesen Blogeintrag vor...
Mais le pire c'était qu'il fallait me lever à 5 heures du mat et que le retour était planifié pour 23h30 - tard vu que, le lendemain, on avait prévu recevoir des invités importants pour le petit-déj. La météo prévoyait de la pluie toute la journée avec la neige sur les montagnes pour vous donner une idée de la température. J'ai du quitter la maison sans café parce que ma machine espresso n'était pas prète. Et apprendre que la compagnie de car avait cédulé le départ à 9 heures au lieu de 6 et qu'on a du attendre sous la pluie jusqu'à 7 heures trente n'a pas aidé à me faire remonter le moral. Dans ma tête, j'ai commencé déjà à composer ce billet…
Unser Aufenthalt bei Disneyland begann mit dem Konzert der Band, die übrigens ausgezeichnet gespielt hatte, und das obwohl sie wegen der Verspätung sich nicht mal einspielen konnten sondern direkt vom Bus auf die Bühne hetzten. Sie spielten unter anderem Disneyklassiker wie Brother Bear und Pirates of the Carribeen!  
Notre séjour à Disneyland commença avec le concert qui était excellent, soit dit en passant, malgré notre retard qui a forcé les musiciens directement du bus à la scène sans l'opportunité de se réchauffer.  Ils ont présenté, entre autres, les classiques de Disney Brother Bear et Pirates of the Caribbeen ! 
Danach wurden wir dann freigelassen. Nachdem Yann und ich endlich gefrühstückt hatten, war auch schon meine Schicht angesagt, denn als Begleitperson hat man neben den Roadiejobs auch die Aufgabe, an einem strategischen Ort die Stellung zu halten, so dass die Schüler im Falle eines Problems oder Notfalls immer eine Ansprechperson haben. Während meiner Schicht konnte ich den verschiedenen Disneycharakteren bei der Autogrammstunde zuschauen:
Ensuite, on a été laissé libre à nous amuser. Suite à un petit déjà avec Yann, j'étais déjà de service : en plus de notre job de roadies on a aussi la responsabilité de nous placer à un endroit stratégique pour y servir de contact pour les élèves en cas d'urgence. Je m'amusais à observer les différents caractères de film de Disney signer des autographes et poser avec leurs fans. 
Danach machte ich mich also zögernd und völlig unwissend an die Erkundung des Parks. Der Park ist in mehrere Länder aufgeteilt, wie Abenteuerland, Morgen-land, Toontown, Fantasieland, Grenzland, und New Orleans Platz, wohin mein erster Weg mich führte. Eigentlich hatte ich vor, mich vor allem umzuschauen und die Attraktionen zu ignorieren. Die Atmosphäre von New Orleans, saisongemäß für Mardi Gras (Carneval) geschmückt, war auch sehr ansprechend und ich erfreute mich and den für Disney so typischen Details. Ensuite, je me suis mise à l'exploration d'un pas hésitant et parfaitement ignorante face à ce qui était à venir. Le parc est divisé en différents « pays » à thème : pays d'aventure, pays de demain, pays de fantaisie, pays des frontières et place de Nouvelle Orléans. C'est ici que je me suis dirigé en premier, fidèle à mon intention d'ignorer les manèges et de m'inspirer plutôt de l'architecture. L'atmosphère de la Nouvelle Orléans était attrayante puisqu'elle était décorée pour mardi gras et je me suis réjouie des détails du décor.
Dann sah ich den Einang zu Pirates of the Carribeen ohne Warteschlange und dachte, „naja , schau mer mal, gell": Und das wars! Ich war sofort verzaubert.
Ensuite, je vis l'entrée de Pirates de Caraïbes et comme il n'y avait pas de queue d'attente, j'y suis allée. Et ça y est, je suis tombée sous le charme de Disney.
Danach traf ich den Musiklehrer und andere Teilnehmer unserer Schule und mit ihnen zusammen erforschte ich den folgenden Stunden die verschiedenen Attraktionen. Der nächste Stop war der Bezaubernde Tiki Room im Abenteuerland, wo in einer von Hawaii inspirierten Atmosphäre Vögel und Blumen und sogar die Dekorationen ein fröhliches Konzert geben. Es war wirlich bezaubernd.
Ensuite, je tombai sur le directeur de musique de l'école et autre membres de notre groupe et pendant les heures qui suivaient, nous avons exploré les différents manèges avec eux. Premier arrêt était le Enchanted Tiki Room ou, dans un décor inspiré par Hawaii, les oiseaux, des fleurs et mêmes de éléments de la décoration se sont mis à chanter, j'en étais enchantée. 
 
 
Bei Indiana Jones hatte die Bahn eine Panne, weswegen wir eine zweite Runde bekamen. Und danach wurden die Fahrten immer wilder. Dans Indiana Jones, le manège est tombé en panne ce qui nous valait un deuxième tour. Ensuite, c'est devenu de plus en plus excitant .
Die Kulisseum /les coulisses autour  Thunder Mountain
Nach meiner zweiten Schicht, die ich in der Dunkelheit bei strömendem Regen durchstehen musste, zog ich mit Sohnemann wieder los. Nach einem wärmenden Chili schauten wir uns in Innoventions das Haus der Zukunft an, wobei zum Zeitpunkt des Baus die Zukunft das Jahr 1986 war und viele der damals futuristischen Erfindungen inzwischen Standards geworden sind. Was mir allerdings gleich auffiel, ist dass es immer noch keine automatische Reinigungsmechanismen für das ansonsten komplett durchgestylte Haus gab, was wahrscheinlich damit zu tun hat, dass die Erfinder alle Männer ihrer Zeit waren, die sich mit solchen Arbeiten nicht herumschlagen mussten. Hätte ich geahnt was dann kommt, so hätte ich wahrscheinlich die Flucht ergriffen, aber ich ließ mich völlig unschuldig von Yann zu Space Mountain schleppen, für den er einen Fastpass hatte. Und so saß ich plötzlich in der schlimmsten aller Achterbahnen in Disneyland, die in der nur sensationsbegierige Teenager sitzen!!! Und, Leute, es war geil! Ein Flug durch die Galaxie! Ich habe mich zwar ganz fest an Yann gekuschelt, aber trotz der Intensität habe ich den G-Druck sehr genossen. Nur hätte ich das Yann nicht sagen sollen, denn beim Rausgehen stießen wir auf zwei seiner Freunde, die einen Doppelfreipass hatten - und ehe ich mich versah, stand ich schon wieder am Zugang. Nach der zweiten Runde hatte ich wahrscheinlich mehr Adrenalin im Blut als das ganze letzte Jahr zusammen, aber mein Sohn ist jetzt ganz arg stolz auf mich. Und das wars wert.
Jedenfalls muss man den Amerikanern eines lassen: Wenns um Entertainment geht, sind sie unschlagbar. Après une deuxième heure de service que j'ai du passer sous la pluie dans la noirceur, j'ai mangé un chili avec Yann et ensuite on est allé à Innoventions regarder la maison du futur, (le futur étant l'an 1986 au moment de la construction) ou on a constaté que plusieurs des inventions futuristes de jadis sont devenues de standards aujourd'hui. Par contre, dans toute cette maison aux gadgets ultramodernes, il n'y avait pas de système de nettoyage automatique, certainement parce que les inventeurs étaient tous des hommes bien de leurs temps qui n'avaient pas à s'embarrasser avec de telles tâches. Si j'avais su ce qui vient ensuite, je me serais probablement enfuie, mais l'ignorante que j'étais, j'ai suivi Yann au manège de Space Mountain pour lequel il avait une passe prioritaire. Et C'est ainsi que je me trouvais assise dans le pire des manèges, celui dans lequel on ne voit que des adolescents en quête de sensations fortes. Eh, croyez-moi, c'était chouette. J'ai du me serrer bien fort contre Yann mais malgré l'intensité des sensations, j'ai bien aimé. Sauf que je n'aurais pas du le dire à Yann, parce que, en sortant, on est tombés sur deux de ses copains qui avaient une double passe prioritaire et que, avant que je m'en apercoive, je me trouvai de nouveau à la barrière. Bon, après le deuxième tour, j'avais probablement plus d'adrénaline dans mon sang que durant toute l'année passé mais, mon fils est maintenant vraiment fier de moi. Et pour ça, cela vaut la peine !
En tout cas, chapeau aux Américains, quand il s'agit d'entertainment, ils sont dur à battre!
Ah oui, le lendemain, le rêve a continué avec la visite prévu pour le bruch qui nous a enchantée toute la journée avec l'arrivée de la fée clochette au finale. Merci à vous tous.

12.02.2011

Es ist vollbracht/Ca y est!

Endlich! wir haben unser Haus gekauft... auf Rädern. Seit heute sind wir also glückliche Besitzer eines Wohnwagens. Enfin! Nous avons acheté notre maison... sur roues. Dès lors, nous sommes des heureux propriétaires d'un VR.
Jayco Eagle 5th Wheel 365 BHS

Rechte Seite mit eingefahrenen Slides / Coté droite avec les slides retractés

Linke Seite mit einem ausgefahrenen Slide. Es hat drei auf dieser Seite /
Coté gauche avec un slide sorti. Il y en a tris de ce côté 
Nachdem wir ihn vor 3 Wochen zum ersten Mal gesehen hatten, haben wir ausgiebige Nachforschungen unternommen, Informationen gesammelt und unsere Eindrücke einsinken lassen. Als dann Benoit bei einem Anruf eine weitere Preisminderung herausschlagen konnte, sind wir letzten Samstag noch einmal nach Sun City hochgefahren, um einen zweiten, genaueren Blick auf den Wohwagen zu werfen und haben ihn bei dieser Gelegenheit auch komplett vermessen. Wir haben uns entschlossen ihn zu kaufen, eine Anzahlung geleistet und einen Termin für die Inspektion gemacht.
 Après l'avoir vu une première fois il y a 3 semaines, nous avons fait des recherches, ramassé de l'information et laissé se poser nos impressions. Lorsque Benoit a recu un rabais supplémentaire lors d'un appel téléphonique, on a décidé d'y aller encore, samedi dernier pour y jeter un deuxième coup d'oeil et de prendre des mésures détaillés. On a décidé de l'acheter, on a fait un dépôt et pris un rendez-vous pour l'état de lieux.
Der Termin war heute morgen. Le rendez-vous était ce matin.
Der Empfang beim Händler / La réception chez le concessionaire

Zuerst haben wir eine Einführung bekommen, wie die ganzen Systeme funktionieren. Und deren sind es viele! Die Nivellierungsfüße, Slide-outs (ausfahrbare Wände), die Frischwasser und Abwassersysteme, die Markise, Heizung und Klimaanlage, Ofen und Herd und die Unterhaltungselektronik, Umschalten auf verschiedene Energiequellen. Hört sich einfach an, aber in einem Wohnwagen funktioniert alles ein bisschen anders. So ist uns gleich ein kleines Missgeschick passiert. Sobald uns der Mensch vom Kundendienst alleine gelassen hatte, machten wir die Wasserpumpe an, um sicherzugehen, dass sie funktioniert. Eine ganze Weile passierte gar nichts, nur das Summen der Pumpe, bis ich plötzlich ein verdächtiges Plätschern hörte. Ich öffnete die Badezimmertür und sah, dass das Waschbecken am Überlaufen war. Jemand muss den Wasserhahn aufgedreht und den Stöpsel rein getan haben. Wir machten alles aus, besorgten uns Lappen und konnten somit einen größeren Wasserschaden verhindern.
 D'abord, on a reçu une introduction au fonctionnement des systèmes. Et  il y en a plusieurs: vérins de mise à niveau, slide-outs (murs movibles) systèmes d'eau fraîche et d'égouts, l'auvent, chauffage et clim, four et poele, changemententre les différentes sources d'énergie. Ca sonne simple, mais dans un VR tout fonctionne un peu différemment. Du coup, il nous est arrivé une petite mésaventure. Dès que le monsieur du services à la clientèle nous a laissés seuls, on a allumé la pompe d'eau pour vérifier son fonctionnement. Pour un moment, rien ne se passe, sauf le ronronnement de la pompe, jusqu'à ce que j'entends une éclaboussure inquiétante. J'ouvre la porte de la salle des bains et je vois que l'évier est en train de déborder. quelqu,un a du ouvrir le robinet et mettre le bouchon. On ferme tout, organise des serviettes et ramasse le tout pour éviter des dégâts d'eau majeurs! 
Dann kam der Papierkram und schließlich haben wir den Wohnwagen noch komplett unter die Lupe genommen. Nun steht er dort und wartet, bis wir ihn Ende März in Besitz nehmen. Bis dahin haben wir allerdings alle Hände voll zu tun. Erstmal ganz viele Listen machen! Campingplätze bis zum Sommer reservieren, Sortieren und Packen, Wohnung kündigen, Flohmarkt organisieren, Anhängerkupplung auf Redneck-Cadillac installieren, Zubehör einkaufen und und und. Manches haben wir letzte Woche schon erledigt, wie Anhängerkupplung und Umzugscontainer bestellen, Wohnwagenversicherung abschließen, teilweises Sortieren und Packen, wiegen, was in den Wohnwagen kommt, denn wir dürfen ein bestimmtes Gewicht nicht überschreiten (seht ihr das Elend: Man nimmt ein Kilo zu und schon fliegt eine Pfanne raus), Mitgliedschaft beim Good Sam's Club abschließen... Ihr habt also bestimmt Verständnis, wenn in dem Trubel dieses Webtagebuch etwas zu kurz kommt

Ensuite, c'était la paperasse, et puis on a examiné le VR à la loupe. Maintenant il est là-bas et nous attend jusqu'à la prise de possession à la fin mars. Jusque là, on a plein les bras avec des choses à faire: D'abord, plein des listes. Réserver des campings jusqu'en été, trier nos affaires et faire des boîtes, annuler le bail, organiser une vente de garage, installer l'attelage sur le Redneck Cadillac, acheter de accessoires etc. etc. Il y a des choses qu'on a fait cette semaine, comme commander l'attelage et un container pour l'entreposage de nos bien, acheter une asurance pour le VR, trier nos affaires, peser ce qui va dans le VR parce que nous ne pouvons pas dépasser un certain poids (vous voyez l'horreur: Tu prends un kilo, il y a une poele qui prend le bord...), devenir membre du Good Sam's Club ... vous comprendrez certainement si ce blog sera un peu neglige prochainement.
Wohn-und Esszimmer / Salle à manger et salon

 
Halbes Kinderzimmer /La moitié de la chambre des enfants

Jedenfalls fehlt es uns nicht an Aufregung. Gefühlsmäßig ist es seine Berg-und Talbahn, denn zur Freude gesellen sich die Zweifel: will ich wirklich meine Waschmaschine gegen einen Waschsalon eintauschen, meine Küche gegen eine kleine Küchenzeile, meine Aussicht auf den See gegen die Außenwände anderer Wohnwagen? Wird unser Familienleben der Nähe standhalten, etc...? Aber letztendlich überwiegt die Freude. Und die Abenteuerlust. Und davon profitiert ihr dann wieder. Also, bleibt dran!
En tout cas, on n'est pas à court d'exitation. C'est une montagne russe émotionnelle parce qu'à la joie se joint le doute: Est-ce que je veux vraiment échanger ma laveuse pour une buanderie, ma cuisine pour un bout de comptoir avec électroménagers, ma vue sur le lac contre des murs extérieurs d'autres VR? Est-ce que notre famille sera assez forte pour faire face à la nouvelle promiscuité. etc? Mais en fin de compte, c'est la joie qui prévaut. Et le goût de l'aventure. Et c'est dont vous allez profiter en retour. Alors, suivez nous!

02.02.2011

Unser Traum / Notre reve

I have a dream, so lautet der Titel der berühmtesten Rede Martin Luther King Jr.s, dessen Geburtstag wir vor einer Woche vor kurzem gefeiert haben. MLK träumte von einer gerechteren Gesellschaft, in der Schwarz und Weiß in Frieden und Gleichheit zusammen leben. Vieles davon hat sich verwirklicht (zumindest auf dem Papier – und das ist nicht wenig) und mit der Wahl Obamas zum Präsidenten in einem größeren Maße als zuvor, weil sie den Kindern jeglicher Minderheit Hoffnung und Mut macht, dass auch ihnen alle Türen offen stehen können. Aber sie ist nach wie vor aktuell in vielen Teilen der Welt und hat nichts von ihrem Gänsehauteffekt verloren.
     Wir haben auch einen Traum. Er hat in keiner Weise die Größe, den Anspruch eines Martin Luther King Jr. Aber es ist unser Traum, und vor allem träumen wir ihn alle zusammen. Wie das bei Träumen so ist, hat jeder seine individuelle Version davon, die eine ist farbiger, der andere länger, die andere gewagter... Irgendwann, irgendwie hat er sich vor ca eineinhalb Jahren in unsere Gemüter geschlichen, ich weiß nicht einmal mehr, wie es anfing. Ich glaube es war um den Zeitpunkt, als wir von unserem Haus auf Lodi Steet genug hatten. Da wir nicht wussten, wie lange Benoit hier noch arbeiten kann, kam in uns der Wunsch auf, anstelle eines Mietvertrags eine flexiblere Wohnlösung zu finden. Da kam uns ein Wohnwagen in den Sinn. Als alte Camper keine Überraschung!
     Wir träumen also davon, in einem Wohnwagen zu wohnen. In der gegenwärtigen Familienversion mit diversen Einschränkungen (Arbeit, Schule etc) begrenzt sich der Traum auf hier in San Diego drin wohnen, längere Reisen damit machen und wenn Benoits Vertrag irgendwann beendet wird, auf eine Reise quer durch die USA nach Kanada (wo wir dann die kleineren Reisen fortsetzen und den Wohnwagen auch für Camping verwenden würden (was die Campingsaison von ca 3 auf ungefähr 6 Monate oder mehr ausdehnen würde).
In meiner Version – 3-D-Multimedia - würden wir uns auf unbegrenzte Zeit auf die Fahrt begeben, etwas, das in Europa vielleicht utopisch klingt, in USA aber ein durchaus gängiger Lebensstil ist. FToR (Full Time on the Road - Dauercamping), nennt sich das im Insiderjargon und es ist möglich, weil in USA die Schulpflicht auch durch Homeschooling wahrgenommen werden kann. Das heißt nicht automatisch, dass die Eltern ihre Kinder unterrichten (was viele aber tun, vor allem in religiösen Vereinigungen), sondern es kann auch bedeuten, dass man seine Kinder durch Online-Schulen unterrichten lässt, wo die Kinder im Fernunterricht ihr Schulpensum absolvieren können. Bis vor kurzem hätte ich den Gedanken daran sofort vom Tisch gewischt, aber mit all den Haushaltskürzungen und damit verbundenen Einschnitten ind ie Schulbudgets ginge den Kindern substanziell nicht mehr viel verloren und die Online-Schulen haben viel weniger Kosten und können ihr hohes Unterrichtsniveau aufrechterhalten. Außerdem können die Kinder in ihrem eigenen Tempo das Schulpensum bezwingen, und das könnte sehr viel schneller sein, als das einer Schulklasse mit über 30 Schülern.) Was das Sozialleben angeht, hätten die Kinder genug Kontakt, denn wir würden sie ja nicht einsperren. Ich glaube, Yann wäre sogar vielleicht eher froh, wenn er nicht jeden Tag dem Mittelschulmob (was sind die fies in dem Alter!) ausgesetzt wäre. Manche praktizieren sogar Un-schooling, also keine strukturierte ausbildung, ganz dem Sprichtwort gemäß: Reisen lehrt!
     In den letzten 18 Monaten haben wir uns dem Projekt in verschiedenen Etappen und mit wechselnder Intensität angenähert. Anfang war es nur das Träumen und darüber Reden. Dann haben wir uns Wohnwagen angeschaut (um uns eine konkrete Idee zu bilden, wie das aussehen würde), und schliesslich das Projekt aus verschiedenen Gründen wieder fallengelassen. Wir haben das Haus hier angemietet... Aber dann hat sich der Traum uns  wieder aufgedrängt, ist quasi ganz von selbst durch die Hintertreppe hereingeschlüpft und nun lässt er uns nicht mehr in Ruhe!
     Nun ist unsere Vorgehensweise sehr viel konkreter. Eine solche Investition erfordert Bedacht: erstmal umfassend informieren: Welche Art von Wohnwagen entspricht unseren Plänen am besten? Da hat man die Qual der Wahl! Wir haben uns für einen Fifth Wheel Anhänger entschieden, dafür braucht man zwar eine Zugmaschine, aber dafür hat man auch ein extra Fahrzeug und muss nicht immer mit dem ganzen Haus einkaufen gehen! Deswegen der Pick-up (Red Neck Cadillac), dessen Kauf ich unter normalen Umständen niemals zugestimmt hätte. Aber wenn er meinen Wohnwagen zieht, dann sieht das anders aus!
     Jetzt sind wir in der Etappe zu definieren, was uns wichtig ist und nach einem entsprechenden Grundriss zu schauen. Mit Kindern suchen wir einen mit zwei Schlafräumen. Noch vor wenigen Jahren war das eher selten, denn die meisten Dauercamper waren Rentner, aber das hat sich spätestens mit der Wirtschaftskrise geändert, als immer mehr Familien sich mehr aus der Not heraus für diese viel günstigere Wohnform entschieden haben. Viele entscheiden sich aber ohne Not dafür, weil sie dem Konsumwahn entgehen möchten und sich von der Routine des Arbeitslebens und den Einschränkungen ihres sozialen Umfelds befreien möchten. Andere möchten das Land sehen, weniger Steuern bezahlen, weniger Zeit mit Haus und Gartenarbeit verbringen, der Sonne hinterherfahren, dem Winter entkommen, ... die Gründe sind so vielfältig wie die Menschen, die sich für dieses Nomadenleben entscheiden. In unserem Falle sind es mehrere Gründe, wenn auch Dauercamping ist in unserer gegenwärtigen Situation nicht drin ist. Aber wir werden mit Sicherheit flexibler. Und dann werden wir dem Namen meines Blogs (Einmalhier-einmaldort) wirklich Ehre machen!
stellt euch vor... / imaginez...
I have a dream, c’est le titre du discours le plus célèbre de Martin Luther King Junior, dont on a fêté l’anniversaire la semaine passée il n'y a pas longtemps. MLD rêvait d’une société plus juste, dans laquelle Noirs et Blancs vivraient ensemble dans l’Égalité et dans la Paix. Plusieurs de ses désirs sont devenus réalité (du moins sur papier – et ce n’est pas peu) d’autant plus que l’élection d’Obama à la présidence du pays a ouvert un nouvel horizon pour les enfants des minorités multiples, un sens que toutes les portes peuvent s’ouvrir à eux. Mais ce discours reste encore d’actualité dans plusieurs parts du monde et n’a rien perdu de son effet chair de poule.
     Nous aussi, avons un rêve. Il est loin de la grandeur ou de l’impact de celui de Martin Luther King JR., mais c’est notre rêve et nous le rêvons en commun. Comme c’est la nature de rêves, chacun de nous  en a sa version individuelle. Chez l’un il est plus coloré, chez l’autre plus aventurier, chez l’autre plus osé… Tranquillement il s’est invité chez nous, a envahi notre univers de façon inaperçue et je ne me souviens plus vraiment de ses débuts. Je pense que c’était autour du moment ou l’on a commencé à avoir marre de notre maison sur Lodi St. L’incertitude chronique de notre avenir ici nous a amené à réfléchir à des solutions alternatives d’habitation plus flexibles qu’un bail. Et puis, le VR (véhicule récréatif ou roulotte), nous est venu à l’esprit. Pas de surprise pour les vieux campeurs qui nous sommes !
     Alors, on rêve de vivre dans une roulotte. Dans la version actuelle de famille avec plusieurs restrictions (travail, école), le rêve se limite à vivre dedans ici à San Diego, faire plusieurs voyages plus longues et, quand le contrat de Benoit se termine, faire le tour des Etats-Unis pour nous rendre au Canada (et dire Coucou à Pierre et Eliza) ou nous l’utiliserons pour de petits voyages, comme maison de vacances en campagne et pour le camping (ce, du coup allongerait la saison du camping de 3 à six mois ou plus !).
     Bon, dans ma version (3-d-multimédia) on se mettrait en route pour un temps indéfini, ce qui sonnera utopique en Europe, mais aux USA c’est un style de vie courant. Cela s’appelle FToR (Full time on the Road) ce qui veux dire du camping permanent et qui est praticable parce que, aux USA, la scolarité des enfants peut être assurée par du « homeschooling », ce qui ne veut pas automatiquement dire que ce sont les parents qui assurent seuls l’éducation de leurs enfants, (même si c’est pratiqué ainsi, souvent par des membres de certaines communautés religieuses), mais c’est possible de les instruire par des écoles à distance (comme en France avec le CNED). Jusqu'à tout récemment, j’aurais bafoué cet idée immédiatement, mais avec les coupures budgétaires  passées et à venir, les enfants n’auront plus grand chose à perdre et les écoles virtuelles (online) ayant moins de dépenses, pourront maintenir leur haut niveau plus facilement. En plus, les enfants pourraient passer à travers la matière à leur rythme ce qui pourrait être plus rapide que c’est faisable dans une classe avec 30+ enfants). En ce qui concerne la vie sociale, les enfants auront suffisamment de contacts puisqu’on les enfermerait pas, quand même. Yann serait peut-être même content de ne plus être exposé au mob du secondaire (qu’est-ce que c’est méchant les enfants de cet âge !). Il z a müeme des gens qui pratiquent du unschooling - plus d;enseignement structure, fideles aux proverbe : Les voyages forment le caractère !
     Pendant ces 18 mois passés, nous avons donc apprivoisé la bête en plusieurs étapes et d’une intensité variable. On a commencé à meubler le rêve avec nos conversations, puis on est allé voir des VR pour se faire une idée plus concrète de qui ça l’air (surprenant !) pour ensuite laisser tomber le projet pour des raisons diverses. On a loué la maison ici… Mais le rêve est revenu par la porte arrière et il s’installé pour rester.
     Notre démarche est donc maintenant plus concrète. Un tel investissement ne se fait pas à la légère! D’abord, il faut s’informer : Quel genre de VR correspond le mieux à nos plans ? Caravane, Roulotte, 5th wheel - l'embarras du choix, quoi ? Nous avons opté pour un 5th-Wheel. Il faut un véhicule de traction, mais cela nous fait un véhicule supplémentaire et on n’aura pas besoin d’aller faire notre épicerie avec la maison entière. C’est la seule raison pour laquelle j’ai consenti à l’achat du pick-up (Red-Neck Cadillac), parce qu'il tire ma roulotte.
     Maintenant, nous sommes à l’étape de définir ce qui est important pour nous et de trouver un plan d'étage adéquate pour répondre à nos besoins. Avec les enfants, nous en cherchons un avec deux chambres. Il y a plusieurs années, le choix était très limité, parce que ce mode de vie était embrassé pour la plupart par des retraités. Mais depuis la crise économique, il y a de plus en plus de familles qui optent pour ce style de vie beaucoup moins dispendieux, souvent poussées par la précarité. Mais il y en a qui le choisissent pour échapper à la société de consommation, pour se libérer de leur routine de travail ou des restrictions de leur entourage social. Encore d’autres essayent d’éviter taxes et impôts, les travaux d’entretien de maison et terrain. Ou voir le pays, suivre le soleil, échapper à l’hiver… les raisons sont aussi diverses que les gens qui adoptent cette vie de nomades. Dans notre cas, les raisons sont plusieurs, même si le camping permanent n’est présentement pas une option réalisable. Par contre, on sera certainement plus flexible. En on va faire honneur au nom de ce blog (einmalhier-einmaldort : ce qui veut dire littéralement, une fois ici, une fois là-bas)
 

25.01.2011

Adieu Dave!

Die Nachricht erreichte uns unterwegs. Wir waren gerade dabei zu überlegen, ob wir den Jayco (nächster Eintrag!) kaufen sollen, denn wir zuvor in Temecula gesehen hatten, oder nicht. Auf einen längeren Meinungsaustausch folgte nachdenkliche Stille. Und genau in diese Stille hinein piepste Benoits Telefon. Oder besser gesagt, es bluppte, denn wenn er eine SMS bekommt, dann macht es blupp, so wie wenn ein Tropfen vom Wasserhahn ins Becken fällt. Er nimmt das Handy (was eigentlich gar nicht seine Art ist) und liest und plötzlich höre ich ihn ausrufen: Oh nein, Sch..., nein das darf nicht wahr sein! Er reicht mir das Telefon und ich lese die Nachricht: Dave ist letzte Nacht gestorben. Es war sein 48. Geburtstag. Benoit neben mir stöhnte und ich hatte nur einen Wunsch, nämlich das Fahren zu übernehmen, was aber in dem dichten Verkehr in der mittleren von 7 Fahrspuren ziemlich unmöglich war. Ich konnte seinen Schmerz nahezu fühlen.
Dave war einer der wenigen Kollegen, mit denen Benoit auch privat zusammenkam. Viele Male waren die beiden zusammen Segeln und ein paar mal kam Dave auch zu unseren Familienausfahrten auf dem Segelboot mit. Er war immer eine angenehme Gesellschaft. Auf einer dieser gemeinsamen Segeltouren kam das Gespräch auf Yann und seine Begeisterung fürs Saxophonspielen. Als wir erwähnten, dass wir daran dachten, ihm einen Privatlehrer zu finden erzählte uns Dave von seiner Begegnung mit einem jungen Saxofonisten, den er in Toulouse gehört hätte und der gerade in San Diego sei. Und so kam es, dass wir in Julien nicht nur eine super Saxofonlehrer für Yann sondern auch einen uns sehr wertvollen Freund gefunden haben. Dave und Benoit haben bei ihren Segeltouren manchmal darüber gesprochen, wie sie davon träumten, einen langen Urlaub von der Arbeit zu nehmen und mit dem Segelboot die Weltmeere zu befahren. In den Vierzigern scheint das Leben noch so lange, dass man sich mit dem Träumen Zeit lassen kann. Letztes Jahr erfuhr Dave, dass er Leukäme hatte. Die Behandlungen sprachen sehr gut an, so dass alle guter Hoffnung waren, dass er wieder auf die Beine kommt. Aber in den letzten paar Wochen schien es steil bergab zu gehen. Das Ende kam trotzdem unerwartet schnell. Er war 2 Tage vor seinem Tod noch bei der Arbeit!   

Dave hatte leider keine Chance, seinen Traum zu verwirklichen. Wir werden Dave nicht vergessen. Und haben ihm insgeheim versprochen, ihm zu Ehren unseren Traum zu leben.

La nouvelle tomba lorsque nous étions en route. On venait tout juste de réfléchir si on allait acheter le Jayco (prochain billet) qu’on avait vu plus tôt dans la journée à Temecula et à cet échange d’idées animé, suivait un silence pensif. Et c’est là que le téléphone de Benoit sonnait. Ou plutôt il faisait blubb, comme une goutte d’eau qui tombe du robinet dans l’évier. Il prend son téléphone et regarde le message qui vient de rentrer (ce qui n’est pas son genre d’ailleurs) et du coup, je l’entends s’écrier: Me… ! Non, c’est pas vrai. Oh non ! Il me passe le téléphone et je lis le message : Dave est décédé hier soir. C’était son 48ème anniversaire. A côté de moi, j’entendis Benoit gémir et je ne souhaitais qu’une chose, pouvoir prendre le volant, mais au milieu des 7 voies dans un trafic dense c’était quasiment d’impossible. Je sentis sa douleur comme si c’était la mienne.

Dave était l’un des rares collègues que Benoit voyait aussi en privé. Les deux sont allés souvent faire la voile ensemble et quelques fois, Dave nous a accompagné lors de nos sorties en bateau en famille. Il était toujours un compagnon agréable. Lors d’une ce ces sorties, dans le cadre d’une conversation sur l’enthousiasme de Yann pour le saxophone et notre intention de lui trouver un prof privé, Dave nous a parlé d’un jeune saxophoniste qu’il avait entendu jouer à Toulouse et qui était, présentement à San Diego. C’est ainsi qu’on trouva non seulement un superbe prof de Sax pour Yann mais aussi un ami qui nous est très cher. Lors de leurs sorties en bateau, les deux hommes parlaient parfois de leurs rêves, de prendre un long congé et faire le tour du monde en bateau. Dans la quarantaine, la vie nous semble assez longue pour qu'on puisse prendre son temps pour rêver. L’an passé, Dave se fut diagnostiquer une leucémie.(excusez moi la phraséologie tordue). Les traitements montrait du succès et tout le monde était confiant qu’il allait récupérer. Mais ces dernières semaines, il est descendu la pente plus rapidement. Quand même, personne s’attendait à une fin si vite. Deux jours avant son décès, il était encore au travail. !

            Malheureusement, Dave n’a pas eu la chance de vivre son rêve. Nous ne l’oublierons pas. Et nous lui avons promis que, en son honneur, nous allons vivre notre rêve !





Freut euch!

L’article suivant s’adresse à mes compatriotes Allemands. J’y parle du traitement de l‘Allemagne dans les médias américains. Ici, on est plein d’admiration pour les Allemands qui peuvent se réjouir d’une croissance économique de 3.5 % et d’un taux de chômage le plus bas depuis 18 ans alors qu’ici, c’est la récession qui ne veut pas vraiment finir et un taux de chômage qui paralyse le pays. Je fais appel aux allemand de se réjouir de leur situation (ce qui est tout à fait le contraire de ce qu’ils font traditionnellement.)
Deutschland gehört definitiv nicht zu den Ländern, über die amerikanische Nachrichten viel berichten. Der Mangel and Krieg, Revolutionen, Aufständen, Skandalen machen Deutschland nachrichtentechnisch eher inattraktiv. Gelegentlich hörte man von Deutschland jedoch in den letzten 2 Jahren, als über die Gesundheitsreform berichtet wurde und das deutsche Krankenversicherungssystem von mehreren erleuchteten Menschen als beispielhaft präsentiert wurde. Ich kann das mit meiner Lebenserfahrung in 4 Ländern nur bestätigen. Natürlich könnte alles besser sein und viele von euch erinnern sich noch an die Zeiten, als es besser und billiger war. Aber ein Blick nach außen wirft ein grelles Licht auf die Realität, denen die Bürger in anderen Ländern ausgesetzt sind. Jeder, der glaubt in einem privatisierten System, wo sich jeder selbst aussuchen kann, ob und wie er sich versichern will, käme Krankenversicherung billiger (vor allem junge Männer) ignoriert die Tatsache, dass in einem privatisierten System Profit das Schlagwort ist – und damit ist überhaupt nichts mehr billiger. Ohne Regulierung steigen jegliche Krankheitsausgaben in astronomische Höhen.
Dieser Tage jedoch hört man von Deutschland aus einem ganz anderen Grund:
Die florierende Wirtschaft, die niedrige Arbeitslosenquote (niedrigste in 18 Jahren!!!) erregt Aufsehen und Bewunderung am andern Ufer des Atlantischen Ozeans, so viel kann ich euch sagen und vor allem die Frage: wie machen die das bloß? Der Exportüberschuss ist einer der Gründe. In den letzten 10 Jahren haben sich die Exporte deutscher Güter verdoppelt. Laut der Analysen in meinem Wirschaftsprogramm liegt es daran, dass es in Detuschland viele kleine Ingenieursfirmen gibt, die Güter entwerfen, die Leute in anderen Ländern kaufen wollen. Firmen behalten ihre guten Ingenieure auch in schlechten Zeiten und sei es nur für einen Tag pro Woche, um sie in besseren Zeiten noch an Bord zu haben. Die Tendenz der Deutschen, sich nicht über beide Ohren zu verschulden, schützt vor massenweisen Bankrotterklärungen, die Leute in die Arme der Sozialnetze treiben, wo sie die Witschaftsbilanz noch mehr belasten würden.
Eine wichtige Rolle spielt  aber die für alle zugängliche Ausbildung, die hohe Qualität des deutschen Berufsausbildungssystems und die damit verbundene Qualität der deutschen Produkte, was wieder den Exporten zugute kommt.
Währenddessen versuchen wir hier in Kalifornien, eine Arbeitslosenqote von 12.7% zu verdauen und kämpfen mit den Folgen der fortlaufenden Haushaltskürzungen.
Unser Schulsystem, einstmals vorbildlich wird ab nächsten September auf weniger als das vitale Minimum heruntergekürzt. Was an Finanzierung für die Schule übrig bleibt, sind ein Rektor, Lehrer, Strom und Wasser. Dazu gibts ein Päckchen Geld, mit dem die Schule alles andere finanzieren muss, was ihr wichtig ist, darunter fallen: Ko-rektoren, Sektretär/innen, Bibliothekar/innen, Krankenschwester, Hausmeister, Psychologen, Sozialarbeiter und alle Programme, die über die Grundfächer hinausgehen (also Sport, Kunst, Musik, Computer usw). Das Begabtenprogramm und die Unterstützung für Englischlerner sind ebenfalls den Kürzungen zum Opfer gefallen. Die USA, die sich sowieso schon auf Platz 25 der PISA Studie befinden, kann sich einen weiteren Abfall der Bildungsqualität eigentlich nicht leisten, aber es ist in diesem Lande einfach keine Priorität. Hier kämpfen die Politiker mit Vehemenz für das Recht, eine Waffe zu tragen, die Zukunft ihrer Kinder ist im Vergleich dazu „unamerikanisch“. Wer kann, schickt ja seine Kinder eh auf Priatschulen und muss sich dann mit diesen Problemen nicht weiter herumschlagen.
Ihr habt also gute Aussichten, die ihr wahrscheinlich - einer anderen deutschen Tradition getreu - gleich wieder zu verdunkeln sucht, indem ihr alle nur erdenklichen Gründe suchen werdet, warum ihr so leiden müsst. Aber Leute, lasst mich euch einen Tipp geben: Freut euch einfach!