Vor ca 10 Tagen waren wir auch mit dem Fahrrad in der Schule. Auf dem Rückweg fuhren wir mit dem Rad nachhause. Ein Teil des Weges geht durch den Park, dann ein Stück durch eine Wohnanlage und schliesslich noch einen Block auf unserem 2-spurigen Boulevard. Dort fahre ich immer auf dem Radweg und die Kinder, aus Sicherheitsgründen, auf dem Gehweg, denn der Radweg hört vor der grossen Kreuzung plötzlich auf, was ein gefährliches Spurwechselmanöver erfordert. Ich ermahne gerade Jerome, der neben mir fährt, nun langsamer zu fahren, ¨weil er auf dem leichten Gefälle an Geschwindigkeit gewinnt und dann an der Ampel nicht bremsen kann, als ich quietschende Bremsen höre, einige Autos neben mir machen eine Vollbremsung und ich sehe, dass Yann, der ein paar Meter vor uns gefahren war, auf der Strasse liegt. Ein Autofahrer, der an uns vorbei gefahren war, ist rechts in einen Parkplatz abgebogen, und hat Yann den Weg abgeschnitten. Und Yann, der mit solch einem Manöver nicht gerechnet hatte, konnte nicht mehr bremsen und ist in ihn hineingerauscht. Er hatte die gesammelte Mannschaft an Schutzengeln dabei, denn ausser einer Schramme am Ellbogen ist ihm nichts passiert, nicht mal dem Fahrrad!
Jetzt fahren wir nicht mehr mit dem Rad zur Schule. Es ist ein lebensgefährliches Unterfangen. Da haben wir die Antwort, warum...
PS. Dieses Wochenende wurde auch Benoit beim Radfahren auf dem Gehweg von einem Auto erfasst. Sein Fahrrad sieht ziemlich mitgenommen aus. Ihm ist glückicherweise nichts passiert!